Montag, 27. Dezember 2010

Turtle Brownies

Erstmal möchte ich mich für meine wenigen Posts in den letzten 2 Wochen entschuldigen. In der letzten Zeit hat sich bei mir ziemlich viel verändert. Ich habe das Glück, in einer Konditorei arbeiten zu dürfen. Die Arbeit dort macht mir wahnsinnig viel Spaß! Mein Meister ist wirklich toll, in der kurzen Zeit habe ich von ihm schon soooo viel gelernt. Letzten Montag war ich dort auf der Weihnachtsfeier und hatte so die Gelegenheit alle Kolleginnen kennenzulernen. Weil ich ja fast niemand kannte war ich anfangs schon etwas unsicher, da aber alle total nett waren, habe ich mich nach kurzer Zeit schon richtig wohl gefühlt. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen!! Ich könnte euch darüber jetzt noch viel viel mehr schreiben, aber in dem Post soll es ja eigentlich um meine Turtle Brownies gehen ;-)
Ich hoffe aber ihr versteht jetzt das ich zurzeit nicht so oft zum bloggen komme. Im neuen Jahr wird das aber auf jeden Fall wieder besser, versprochen ;-)


Heute Nachmittag bin ich seit einigen Wochen endlich mal wieder dazu gekommen meine Lieblings Brownies zu backen. Und zwar Turtle Brownies. Ich finde die so lecker das ich eigentlich gar nicht genug bekomme kann... Ich freue mich immer wenn ich mal dazu komme sie zu backen.
Das Rezept für die Brownies habe ich in diesem Buch von Wilton gefunden. Wie bei vielen Rezepten, habe ich auch dieses etwas abgeändert. Natürlich möchte ich es euch auf keinen Fall vorenthalten. Ich hoffe sie schmecken euch genauso gut wie mir.


Turtle Brownies

240gr Mehl
1 Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Salz
115gr gehackte Zartbitter Schokolade
300gr Zucker
5 Eier
2 Teelöffel Vanilleextrakt
100gr geteilte Pecanüsse
150gr Vollmilch Schokoladendrops
200gr Karamellbonbons (ich benutze immer diese hier)

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver in einer großen Schüssel vermischen. Die Zartbitter Schokolade und die Butter zusammen in der Mikrowelle schmelzen und mit dem Zucker verrühren. Eier und Vanilleextrakt zugeben. Die Mischung unter das Mehl rühren. Als letztes die Pecanüsse und die Schokodrops dazugeben. In eine gefettete Form geben und ca 35-40 Minuten backen.
Normalerweise werden nur ¾ der Nüsse untergerührt und der Rest auf die Brownies gestreut. Ich mache das aber nicht.

Viel Spaß beim ausprobieren!!!

Montag, 6. Dezember 2010

Winterspaziergang, Cheescake und heiße Schokolade - Die perfekte Mischung

Erstmal entschuldige ich mich bei euch das ich solange nichts gepostet habe. Die letzten Tage hatte ich ziemlich viel zu tun... Wahnsinn, ich hätte nicht gedacht das so viele von euch bei meinem Blog Candy mitmachen! Eure lieben Kommentare zu lesen macht mich tierisch stolz!! Vielen vielen Dank dafür!!!

Heute hatte ich den perfekten Tag. Als erstes hatte ich das Glück heute jemand ziemlich begabten bei der Arbeit über die Schulter schauen zu dürfen. So gegen 12 Uhr war ich dann wieder zuhause. Weil ich Monikas Cheescake sooo toll finde, konnte ich nicht anders als selbst einen zu backen. Halt keinen Banoffee Cheescake. Meinen habe ich mit Sahne und angedickten Kirschen aufgepeppt.



Um 14.30 Uhr sind wir dann mit unserer Hündin im Schnee spazieren gegangen. Es war wunderschön! So eine verschneite Landschaft sieht einfach nur phantastisch aus. Unsere Hündin ist auch ganz verrückt nach Schnee! Es macht richtig Spaß ihr beim toben und spielen zuzusehen. Weil sie immer etwas friert haben wir ihr ein kleines Mäntelchen gekauft. Da sie aber etwas länger ist, geht ihr das Mäntelchen nur ungefähr nur bis zur Mitte. Das sieht schon etwas witzig aus ;-)




 





Wieder zuhause haben wir es uns mit einem leckeren Stück Cheescake und einer selbstgemachten Tasse heißer Schokolade gemütlich gemacht. Das Rezept für den Cheescake findet Ihr wie schon geschrieben hier bei Monika. Es lohnt sich wirklich es mal auszuprobieren! Weil ich den Kuchen nicht nur mit Frischkäse backen wollte, habe ich 250gr. durch Magerquark ersetzt. Ich bin mir sicher das ich dieses Rezept nicht zum letzten Mal benutzt habe ;-) Vielleicht mache ich demnächst ja ein paar Cheescake-Muffins.









Das Rezept für die hieße Schokolade habe ich wie viele meiner Rezepte mal irgendwo im Internet gefunden. Leider kann ich euch nicht mehr sagen wo genau, da ich es schon eine ganze Zeit lang habe. Deshalb poste ich es euch einfach schnell hier ;-)


Heiße Schokolade

250ml Milch
150ml Sahne
90gr  Schokolade, gehackt (ich benutze immer 70%ige)
Mark einer Vanilleschote
2-3 gehäufte Teelöffel Zucker (je nach Geschmack auch etwas mehr)

Alle Zutaten in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Solange rühren bis die komplette Schokolade geschmolzen, und die Masse cremig ist. Die heiße Schokolade in Tassen füllen und mit Sahne und Schokoraspeln verzieren. Fertig.

Tipp: Wer möchte kann die Schokolade auch noch mit Gewürzen wie z.B. Chilli oder Zimt verfeinern. Marshmallows passen auch wunderbar dazu.

 Viel Spaß beim ausprobieren!!!

Sonntag, 28. November 2010

Marmorkuchen

Heute hatten meine Familie und ich ein wunderschönes Sontagsfrühstück. Dafür wollte ich gestern Abend unbedingt noch eine Kleinigkeit backen. Weil meine Familie total auf Marmorkuchen steht, brauchte ich auch nicht wirklich lange überlegen welcher Kuchen es werden soll... Das Rezept dafür habe ich schon ziemlich lange. In der 5. oder 6. Klasse haben wir diesen Kuchen mal in der Schule gebacken. Ich bin auch wirklich froh das ich das Rezept heute noch habe!! Es erinnert mich immer ein bisschen an meine Schulzeit :-)


Marmorkuchen

300gr Butter
275gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz
1/2 Fläschchen Rumaroma
500gr Mehl
1 Päckchen Backpulver
ca. 125ml Milch

Für den dunklen Teig:
30gr gesiebten Kakao 
25gr Zucker
ca. 2-3 Esslöffel Milch

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Butter schaumig schlagen. 
Nach und nach Zucker, Vanillezucker, Eier, Salz und Rumaroma zugeben.
Mehl und Backpulver mischen und sieben. Mit der Milch abwechselnd unter den Teig rühren. Man sollte nur soviel Milch verwenden, das der Teig reißend vom Löffel fällt.
Eine Kastenform gut einfetten oder mit Backpapier auslegen und mit 2/3 des Teiges füllen.
Unter das letzte Drittel Kakao, Zucker und die Milch rühren. 
Wie beim hellen Teig nur soviel Milch zugeben, das er reißend vom Löffel fällt.
Den dunklen Teig auf dem hellen verteilen. 
Damit ein Marmormuster entsteht, zieht man eine Gabel spiralförmig durch beide Teigschichten.
Im vorgeheizten Ofen ca. 50-60 Minuten backen.
Fertig!!
Viel Spaß beim ausprobieren!!

Dienstag, 16. November 2010

Kokoscreme

In dem Post über meine erste Hochzeitstorte habe ich ja angekündigt, nach und nach die Rezepte die ich benutzt habe zu posten. Heute komme ich nun endlich dazu damit anzufangen.
Das Rezept um das es heute geht habe ich vor einigen Monaten beim stöbern auf Chefkoch gefunden. Dort gibt es einen ganz tollen Thread mit wahnsinnig vielen Füllungen. Wenn es euch interessiert, hier ist der Link zu dem Sammelthread. Seitdem gehört es zu meinen Lieblingsrezepten. Ich hoffe das es euch genauso gut schmecken wird wie mir ;-)

Das Bild habe ich von hier

Kokoscreme

250ml Kokosmilch
30gr. Kokosraspeln
70gr. brauner Zucker
500ml Sahne
1 Esslöffel Zitronensaft
3 Blatt Gelatine
1 Päckchen Vanillezucker

Die Gelatine 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. 
Kokosmilch, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft in einer kleinen Pfanne kurz aufkochen lassen. 
Danach von der Herdplatte nehmen und 5-10 Minuten stehen lassen. 
Die Gelatine unterrühren. 
Bei Zimmertemperatur muss die Masse dann etwa 40 Minuten abkühlen.
Die Sahne steif schlagen und die Masse ganz vorsichtig unterheben. 
Die Creme muss zum Schluss für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Fertig!
Viel Spaß beim ausprobieren!!

Dienstag, 2. November 2010

Meine erste Hochzeitstorte

Letzten Samstag hat eine Freundin von mir geheiratet. Ich war ganz überrascht als sie mich vor gut 2 Monaten gefragt hat ob ich ihre Hochzeitstorte backen würde. Anfangs war ich ein bisschen zögerlich weil ich mir nicht sicher war ob ich das schon hinbekommen würde. Aber weil sie mir so gut zugeredet hat und sie auch immer von meinen ganzen Torten und Zuckerblumen begeistert war, habe ich dann doch ja gesagt.
Gewünscht hat sie sich eine 3 stöckige Torte mit einem Gesteck. Zusätzlich zur Torte habe ich noch 100 Cupcakes gebacken die ich mit einer Schokoladen-Nougat- Buttercreme und je einem Schmetterling aus Fondant dekoriert habe. Allerdings habe ich davon keine Fotos gemacht. Vielleicht hat meine Freundin Fotos von den Cupcakes gemacht. Wenn ja, stelle ich das Bild natürlich noch ein.


Für das Gesteck habe ich diesmal ziemlich lange gebraucht. Insgesamt besteht es aus 12 Tulpen, einer großen Pfingstrose, 37 Wicken, um die 40 Hortenspien und ziemlich vielen Blättern. Für die Hortensien habe ich Ausstecher benutzt die ich bei Mein-Tortenladen gekauft habe. Die Tulpen, die Wicken, die Pfingstrose und die Blätter habe ich mit Ausstechern von Caros Zuckerzauber gemacht. Eigentlich hatte ich auch noch über 10 Rosen mit diesem 5 Petal Cutter gemacht, die ich dann aber doch nicht mehr benötigt habe.
Von dem ganzen Gesteck gefallen mir die weißen Tulpen mit dem rötlichen Rand am besten.


Meine Freundin hat sich für jedes Stockwerk der Torte verschiedene Kuchen und Füllungen gewünscht. Das untere Stockwerk besteht aus einem Vanillekuchen gefüllt mit einem Himbeergelee und weißer Ganache. Das mittlere Stockwerk ist ein Schoko Biskuit den ich mit dieser Karamell- Walnuss- Sahne gefüllt habe. Die oberste Torte ist ein Kokoskuchen der mit einer leckeren Kokoscreme und einem Limettengelee gefüllt wurde. Alle drei Torten habe ich mit Ganache überzogen und mit Gelatine Fondant eingekleidet.                 Die Rezepte hierfür poste ich alle nach und nach.



Wirklich zufrieden bin ich mit der Torte nicht. Ich finde sie ist viel zu hubbelig! Trotzdem waren alle Hochzeitsgäste super begeistert. Soviel Lob habe ich noch nie für eine Torte bekommen.
Das Gesteck steht jetzt übrigends im Wohnzimmer meiner Freundin.

Viele liebe Grüße!!!

Samstag, 23. Oktober 2010

Zimtrollen

Heute Abend habe ich für unser Sonntagsfrühstück noch schnell ein paar Zimtrollen gebacken. Das Rezept dafür habe ich bei Bakerella entdeckt. Weil ich aber keine Trockenhefe zuhause hatte, habe ich den Hefeteig nach meinem Rezept gebacken. Die Rollen sind wirklich lecker!! Wegen der Zuckermenge habe ich gedacht das sie zu süße sind, aber das ist nicht der Fall. Ich finde sie schmecken genau richtig ;-)


Zimtrollen

Für den Hefeteig:
1 Würfel Hefe
250ml Milch
500gr Mehl
70gr Zucker
70gr Butter
1/4 Teelöffel Salz
Für die Füllung:
100gr brauner Zucker
100gr Zucker
100gr Butter
2 Esslöffel Zimt

Für den Teig die Butter erwärmen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Milch in der Mikrowelle lauwarm erhitzen und die Hefe darin auflösen.
Alle Zutaten dann zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. Der Teig muss sein Volumen mindestens verdoppeln.
Den Teig dann nochmal kneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen.
Für die Füllung die Butter in der Mikrowelle schmelzen und den Teig damit gleichmäßig bestreichen.
Mit Zucker und Zimt bestreuen.
Den Teig zu einer Rolle aufrollen. Diese in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden und mit ein wenig Abstand in eine gefettete Auflaufform setzen.
Die Zimtrollen im vorgeheizten Ofen bei 175°C 25-30 min backen.
Fertig!
Bakerella hat für ihre Zimtrollen noch eine Art Puderzucker-Kaffee-Glasur gemacht. Da mein Familie sowas aber generell nicht gerne mag, habe ich die Glasur, einfach weggelassen...

Viel Spaß beim ausprobieren!!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Cake Balls

Morgen Nachmittag besuche ich meine Freundin und ihre Tochter. Zu meinem letzten Besuch habe ich ein paar Cake Balls mitgebraucht. Weil die Kleine die so toll fand, habe ich mir die Zeit genommen um wieder welche zu machen. Da sie alles liebt was glänzt und glitzert werden sie ihr auch bestimmt gefallen.


Die Cake Balls bestehen aus einer Trüffelmasse. Das Rezept dafür habe ich  im Torten Talk entdeckt. Zum überziehen habe ich Vollmilch-Kuvertüre von Callebaut verwendet. Seitdem ich das erste Mal mit dieser Kuvertüre gearbeitet habe, kommt mir keine andere mehr in die Küche. Sie kostet zwar etwas mehr, aber glaubt mir, diese Kuvertüre ist jeden einzelnen Cent wert!! Hier bestelle ich sie immer. Dort habe ich auch die goldene Puderfarbe her, mit der ich die Cake Balls abgestaubt habe. Ich finde das gibt ihnen irgendwie einen edlen Touch, oder!?


Trüffelmasse

 400gr. Kuchen (am besten Schoko-Biskuit)
ca. 100ml Milch 
2-3 Esslöffel Zucker (nach Geschmack auch mehr)
4-6 Esslöffel Kakao (kann auch mehr sein ;-) )
Schokolade
2-3 Teelöffel weiche Butter

Den Kuchen ganz fein zerkrümeln und mit dem Kakao mischen.
Die Schokolade mit der Milch und dem Zucker erhitzen. Mit der Hand unter die Kuchenkrümel kneten. Falls der Teig noch zu trocken sein sollte, einfach noch etwas Milch unterkneten.
Ist euch der Teig nicht süß oder schokoladig genug ist, noch ein bisschen Zucker oder Kakao zugeben.
Zum Schluss die weiche Butter unterkneten.
Viele geben zusätzlich noch 2-4 Esslöffel Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch) dazu. Weil mir Milchmädchen aber überhaupt nicht schmeckt, lasse ich es immer weg...



Für die Cake Balls die Trüffelmasse zu kleinen Kugeln rollen. Bevor man die Cake Balls mit der temperierten Kuvertüre überzieht, sollte man sie 30-60 min in den Gefrierschrank packen. Man kann sie auch für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, aber im Gefrierschrank geht es einfach schneller ;-)
Hier könnt Ihr nachlesen wie man Kuvertüre richtig temperiert.

Richtig tolle Cake Pops und Cake Balls könnt Ihr bei Bakerella bewundern. Ich persönlich liebe ihre Seite und schaue dort mindestens 3x die Woche rein!! Von Bakerella gibt es zum Thema Cake Pops auch ein super Buch das ich mir mit Sicherheit auch bald gönnen werde!

Viel Spaß beim ausprobieren!!

Samstag, 9. Oktober 2010

Torte zur Geschäftseröffnung

Am Donnerstag hat unsere Nachbarin eine Mary Kay Naturkosmetik Filiale eröffnet. Leider hatte ich selbst keine Zeit kurz vorbeizuschauen, deshalb habe ich mich kurzfristig dazu entschieden Ihr wenigstens eine kleine Torte zu backen.


Weil ich einige Tage vorher jede Menge Tulpen und Hortensien modelliert habe, und meine Nachbarin sehr viele Blumen in ihrem Garten hat, war es die Gelegenheit für ein neues Gesteck.
Das Gesteck besteht insgesamt aus 3 mittleren Rosen, 11 Tulpen, um die 40 Hortensien und über 30 Efeublättern. Für die Rosen, die Hortensien und die Efeublätter habe ich Ausstecher von Mein-Tortenladen benutzt. Die Tulpen habe ich nach meiner Anleitung mit den Ausstechern von Caros Zuckerzauber modelliert. 
Man sagt ja, das jeder im Laufe der Zeit seinen eigenen Stil bezüglich der Tortendeko entwickelt. Ich glaube, das ich meinen jetzt, mit den Gestecken entdeckt habe...


Die Torte hat einen Durchmesser von 26cm. Sie besteht mal wieder aus einem Biskuit den ich mit einer Karamell-Walnuss-Sahne gefüllt habe. Überzogen habe ich ihn mit einer Zarbitter-Ganache, und zum Einkleiden habe ich Marshmallow Fondant benutzt.


Das Rezept für die Karamell-Walnuss-Sahne habe ich vor einigen Wochen im Torten Talk entdeckt. Weil es mir im originalen ein bisschen süß war, habe ich die Menge des Zuckers etwas reduziert und die Menge der Sahne um 200ml erhöht..

Karamell-Walnuss-Sahne
200gr Walnusskerne
50gr Zucker
800ml Sahne
Mark von 2 Vanilleschoten
Sahnesteif n.B.

Die Walnusskerne grob zerkleinern. In der zwischenzeit den Zucker (am besten in einer großen Pfanne) karamellisieren lassen. Er darf nicht zu dunkel werden, weil es sonst zu bitter wird.
Die zerkleinerten Walnusskerne zu dem Karamell geben und gut vermischen. Das ganze auf einem Stück Backpapier kalt werden lassen.
Die Karamellnüsse dann in einer Küchenmaschine grob zermahlen.
Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillemark steif schlagen. Die gemahlenen Karamellnüsse vorsichtig unterheben. Fertig!


Viel Spaß beim ausprobieren!!

Dienstag, 21. September 2010

Lucie´s Leckerchen

Seit Februar haben eine kleine Jack Russel Hündin namens Lucie. Da unsere Lucie eine kleine verwöhnte Prinzessin ist, und nicht alles frisst, backen wir ca. alle drei Wochen Leckerchen für sie. Auf die ist sie ganz wild! Während des backens steht sie dann schon immer bei uns, und hofft das vielleicht etwas runterfällt :-)


Die Idee, Leckerchen selbst zu backen haben wir von unserer Nachbarin. Sie hat selbst 3 Hunde, und macht die Leckerchen für ihre Hunde schon länger selbst. Von Ihr haben wir auch das Rezept.
Weil wir aber nicht immer die selben backen wollten, haben wir uns extra ein Backbuch für Hunde gekauft.
Obwohl wir nicht immer Lust dazu haben lohnt es sich! Es ist schon toll wenn wir sehen wie doll unsere Kleine darauf ist.


Leberhäppchen

280gr Weizenvollkornmehl
130gr Erdnussbutter
2 Eier
125ml Wasser
225gr gekochte und gewürfelte Leber

Mehl, Erdnussbutter, Wasser und Eier zu einem Teig verrühren.
Die Leber vorsichtig unterheben. Falls der Teig noch kleben sollte, einfach noch etwas Mehl unterkneten.
Den Teig zuerst zu einer Rolle formen und danach in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben zu Kugeln rollen, oder zu einem Rechteck formen.
Wenn man möchte kann man den Teig auch auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2,5cm dick ausrollen und die Kekse ausstechen. Ich mache das nicht, weil wir die Kekse immer zum üben nehmen und es so einfach handlicher ist.
Die Kugeln im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 25-30 Minuten backen.
Fertig!!

Viel Spaß beim ausprobieren!!!

Sonntag, 12. September 2010

Apfel-Rosettenkuchen Rezept

Wie in diesem Post angekündigt, stelle ich euch nun das Rezept für den Apfel-Rosettenkuchen ein. Da er mir beim letzten Mal, obwohl ich mich genau an die vorgegebene Backzeit gehalten habe ein bisschen dunkel geworden ist, habe ich Temperatur und Backzeit ein wenig verändert.


Apfel-Rosettenkuchen

Für den Hefeteig
 125gr Butter
1 1/2 Würfel Hefe
300ml lauwarme Milch
850gr Mehl
150gr Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
Für die Füllung
100gr Rosinen
2 EL Rum (ersatzweise Apfelsaft)
700gr Säuerliche Äpfel
50gr Zucker
2 EL Zitronensaft

60gr. Butter
Zucker

Für den Hefeteig die Butter erwärmen und etwas abkühlen lassen. Die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen. Mehl, Zucker, Eier, Butter, Hefemilch und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. Das Volumen des Teiges muss sich mehr als verdoppeln. 
Für die Füllung Rosinen und Rum mischen. Die Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln. Mit den Rosinen und dem Zucker vermischen.
Die Butter schmelzen.
Hefeteig kneten, halbieren und jede Hälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche quadratisch etwa 40x40cm ausrollen. Je mit einem drittel der geschmolzenen Butter bestreichen. Dann die Füllung darauf verteilen und zu einer Teigrolle rollen.
Jede Teigrolle in ca 3cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben nebeneinander auf ein gefettetes Backblech legen, mit der übrigen Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen.
Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca 30 Minuten backen.

Viel Spaß beim ausbrobieren!!

Mittwoch, 8. September 2010

Apfel-Rosettenkuchen und fruchtige Macarons

Gestern ist mein Vater 56 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass habe ich Ihm natürlich etwas gebacken. Da er aber leider keine Torten mag, musste ich auf einen Apfel-Rosettenkuchen mit Vanillesauce und Macarons mit Fruchtgelee zurückgreifen.


Das Rezept für den Apfel-Rosettenkuchen habe ich vor einiger Zeit mal in einer Zeitschrift entdeckt. Obwohl er mir ein bisschen dunkel geraten ist, hat er uns allen wirklich gut geschmeckt!! Weil ich nicht genug Eier zuhause hatte, konnte ich keine selbstgemachte Vanillesauce machen und musste eine aus der Tüte nehmen. Vanillesauce aus der Tüte schmeckt zwar nicht so schlecht, aber mit der selbstgemachten ist sie nicht zu vergleichen. Deshalb werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall genügend Eier einkaufen ;-)
Das Rezept für den Apfel-Rosettenkuchen stelle ich in den nächsten Tagen ein.










Die Macarons habe ich wieder nach dem Rezept von Tartelette gebacken. Jede Farbe habe ich mit einem anderen Fruchtgelee gefüllt. Das man Macarons auch mit Fruchtgelee füllen kann, habe ich zum ersten Mal bei puregourmandise.com gesehen. Weil ich nicht genau die gleichen Füllungen machen wollte, habe ich mir einige ein bisschen abgewandelt.










Für die roten Macarons habe ich ein Himbeergelee mit Schuss, für die Violetten ein Erdbeer Vanille Gelee und für die Türkisen ein Kirschgelee gemacht. Für das Himbeergelee mit Schuss habe ich 150gr. Himbeeren pürriert, passiert, einen Schuss Himbeergeist zugegeben und mit Puderzucker abgeschmeckt. Dann habe ich es mit Sofortgelatine geliert. Auf die gleiche Weise habe ich alle Gelees gemacht. Die Menge der Früchte war bei allen gleich.
Wir alle waren uns einig, das die Macarons mit dem Kirschgelee am leckersten waren.


Viel Spaß beim ausprobieren!!

Montag, 30. August 2010

Große und kleine Macarons

Durch einen Zufall habe ich am Freitag puregourmandise.com entdeckt. Da ich für eine Freundin und ihre Tochter sowieso ein kleinen Mitbringsel backen wollte, habe ich mich nach längerer Zeit wieder an Macarons getraut. Ich wollte aber keine "normalen" Macarons backen, sie sollten schon etwas besonderes sein. Deshalb habe ich große und kleine gemacht. Die kleinen gefallen mir sogar besser, weil sie mit einem Bissen im Mund verschwinden.


Die Macarons habe ich nach dem Rezept von Tartelette gebacken. Bevor ich dieses Rezept gefunden habe, hatte ich den einen und anderen gescheiterten Versuch. Mit diesem sind mir meine Macarons bis jetzt immer gelungen! Bei Letitzia findet Ihr eine deutsche Übersetzung des Rezeptes.


Gefüllt habe ich die sie mit einer Zitronen Buttermilch Ganache. Die Schokolade dafür habe ich letzte Woche bei Lidl entdeckt. Leider gab es die Schokoriegel nur begrenzt. Als ich heute Morgen noch welche kaufen wollte waren sie schon ausverkauft. Hier mal ein Foto der Riegel damit Ihr wisst welche ich meine.


Zitronen Buttermilch Ganache

50ml Sahne
100gr. Zitronen Buttermilch Riegel

Die Schokoriegel in Stücke schneiden. 
Die Sahne zum kochen bringen, über die Riegelstücke gießen und miteinander verrühren.
Die Ganache am besten über Nacht abkühlen lassen. 
Vor der Verarbeitung nochmal kurz aufschlagen.

Viel Spaß beim ausprobieren!!


Montag, 9. August 2010

Torte mit Pfingstrosen-Gesteck

Am Mittwochabend wurde ich von einer Freundin meiner Mutter gefragt ob ich Zeit hätte eine Geburtstagstorte zu machen. Natürlich habe ich zugesagt. Wie so oft gab es auch hierbei einen kleinen Hacken... Und zwar hatte ich für die Torte nur Zeit bis Samstagmorgen. Normalerweise hätte ich nein gesagt, aber weil ich die Freundin meiner Mutter mag und Sie und ihr Mann auch schon viel für uns gemacht haben, habe ich die Torte gerne gemacht. Sie ist z.B. kurzfristig mit mir fast 800km nach Magdeburg und zurück gefahren als ich unsere Hündin geholt habe.
Weil Ihr meine Blumen immer so gut gefallen, habe ich in 2 Nachtschichten ein Gesteck modelliert.


Für das Gesteck habe ich eine Pfingstrose, 4 Rosen, 30 Stephanotis, 37 Wicken, 4 Callas und etwa 25 Blätter aus Blütenpaste modelliert. Die Pfingstrosen habe ich nach 2 Anleitungen modelliert. Der von Tortentante und der von Caro (Caros Zuckerzauber) aus der neuen Magie des Zuckers. Die Wicken und die Rosen habe ich nach den Anleitungen aus dem Buch "Motivtorten Basics" von Bettina Schliephake-Burchardt gemacht. Übrigens waren das meine ersten Rosen für die ich die einzelnen Rosenblatt Ausstecher benutzt habe. Normalerweise benutze ich für meine Rosen 5 Petal Cutter.















Die Ausstecher für die Rosen und die Callas habe ich ich bei Mein-Tortenladen gekauft. Bei Caros Zuckerzauber habe ich die Ausstecher für die Pfingstrose und die Wicken gekauft. Bei Ihr gibt es übrigens so viele tolle Ausstecher, das ich manchmal gar nicht weiß welche ich mir als nächstes kaufen soll ;-)


Für die Torte habe ich einen Schoko-Biskuit gebacken. Gefüllt wurde er mit einer abgeänderten Form der Limetten-Buttermilch-Creme. Wie bei vielen meiner Torten habe ich ihn mit Schokobuttercreme überzogen und mit Gelatinefondant eingekleidet.


Limetten-Buttermilch-Creme

abgeriebene Schale und Saft von 5 Limetten
6-7 Esslöffel Zucker je nach Geschmack
350gr Magerquark
350ml Buttermilch
400ml Sahne
2 Pck. Sofortgelatine
2 Pck. Sahnesteif

Die Schale und den Saft der Limetten mit 1 Päckchen Sofortgelatine verrühren und kurz quellen lassen. Inzwischen Quark, Buttermilch und Zucker verrühren. Die Limettenmasse dazugeben und unterrühren. Sahne mit dem Sahnesteif und dem zweiten Päckchen Sofortgelatine steif schlagen und vorsichtig unter die Buttermilch-Limettenmasse heben. Vor dem Gebrauch ca 30-40 Minuten in den Kühlschrank stellen. Fertig!

Das originale Rezept für die Creme habe ich aus dem Forum Torten-Talk. Weil ich nicht wusste ob ich es in originaler Fassung hier einstellen darf, lest Ihr hier meine veränderte Form.

Viel Spaß beim ausprobieren!!

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